Paper: Zwischen Disruption und Pfadabhängigkeit

Paper: Zwischen Disruption und Pfadabhängigkeit

Dekorativer Balgen für Kategorie 3

Überlegungen zum strategischen Suchprozess der deutschen Autoindustrie im Paradigmenwechsel

Die deutsche Automobilindustrie steckt mitten in einem tiefgreifenden Umbruch. Der Beitrag von Prof. Andreas Boes und Barbara Langes deutet diese Krise nicht als vorübergehende Schwäche, sondern als Teil eines Paradigmenwechsels hin zur Informationsökonomie, der Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsbeziehungen und Arbeitskonzepte radikal herausfordert.

Am Beispiel des Volkswagen‑Konzerns und der Softwareeinheit Cariad wird gezeigt, wie der Versuch, zur „Software‑enabled Car Company“ zu werden, an den Deutungsmustern, Strukturen und Routinen des alten industriellen Paradigmas scheitert – und warum genau dieses Scheitern exemplarisch für die Schwierigkeiten etablierter Konzerne steht, Wertschöpfung in der Logik der Informationsökonomie neu zu denken.

Die Analyse macht deutlich, dass die Zukunftsfähigkeit des Innovationsstandorts Deutschland davon abhängt, ob es gelingt, diesen Paradigmenwechsel tatsächlich zu bewältigen – statt in Pfadabhängigkeiten zu verharren. Für den DaWeNa‑HUB ist der Beitrag zugleich eine zentrale Referenz für unseren „Aufbruch in die Informationsökonomie“ und Teil unserer eigenen empirischen Arbeiten zur datenorientierten Wertschöpfung.

Das Paper ist am 14. Januar 2026 in der Zeitschrift „Arbeit“ erschienen.
Hier geht’s zum Paper (Open Access): Boes, Langes (2026): Zwischen Disruption und Pfadabhängigkeit

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